Tipps zum Umgang mit der Ricoh Caplio GX

Seit geraumer Zeit nutze ich intensiv die Ricoh Caplio GX als Immerdabei-Kamera. Hier folgen nun einige Tipps, die einem das Leben mit dieser Kamera leichter machen:

Akku-Laufzeit optimieren: Eine bessere Variante ist, den Blitz immer ausgeschaltet zu lassen. Das spart gerade beim Einschalten Energie (wo der Blitz sonst immer geladen wird – egal, ob man ihn braucht, oder nicht). Die Kamera bietet schließlich genug Möglichkeiten, auch ohne Blitz gute Bilder machen zu können. Einfach den ISO-Wert erhöhen – geht ja bis 1600. Oder auch im Weitwinkel mit F2,5 fotografieren. Man staunt wie weit man dann mit den Akkus kommt!


Akku-Laufzeit mit Blitz: Die Akkulaufzeit ist für zwei NiMH AA-Zellen sehr akzeptabel. Aber der Blitz kann von zwei AA-Zellen leider nur zu langsam geladen werden. Da hat man öfter mal einige Sekunden eine Zwangspause zu verbringen. Abhilfe schafft hier nur ein Li-ION Akku, der mit 3,7 V (statt 2,4 V bei NiMH-AA-Zellen) den Blitz teils doppelt so schnell lädt.


Langsames Speichern:Aus einem Posting auf Foto Erhardt >>Nach Rückfrage beim Ricoh-Support habe ich mir eine (leider teure) Panasonic-Karte gekauft. Damit gehts wirklich sehr fix! Kein Vergleich mit meiner alten Sandisk. Der Support hat mir auch nur Panasonic und alternativ Toshiba empfohlen. Anscheinend hat die GX mit anderen Karten kleinere Problemchen.< <


Der mikrige Sucher: Der Sucher ist leider viel zu klein geraten. Man mag nur einmal durchsehen. Danach nutzt man nur noch das Display. Aber da ich ihn eigentlich nicht nutze, ärgere ich mich nicht drüber. Scheint wohl Ricohs Taktik zu sein, um es zukünftig ganz abzuschaffen. Wer aber unbedingt einen guten Sucher benötigt, kann sich einen der vielen Zusatz-Sucher auf den Blitzschuh stecken.


Update: Neue Erfahrungen mit dem „mikrigen Sucher“: Anfänglich war ich doch sehr enttäuscht über den kleinen Sucher. Aber in letzter Zeit habe ich ihn gelegentlich probiert. Und siehe da: Er ist zwar wirklich sehr klein Aber hat man sich etwas daran gewöhnt, wundert man sich über recht gut eingefangene Bilder. Und der Sucher deckt auch einen recht passablen fotografierbaren Bereich ab.Außerdem wundere ich mich generell über weniger verwackelt Bilder, wenn man die Kamera an die Stirn presst (auch mit anderen Kameras). Es scheint doch etwas wackeliger zu sein, die Kamera immer freihand zu halten. Obwohl ich dies schon seit sehr langer Zeit so mache.


Als Begleiter: Die Ricoh Caplio GX ist (im Gegensatz zu allen anderen Digitalkameras, die ich je besaß) zu meinem ständigen Begleiter geworden. Sie ist immer dabei. Und nichts trägt auf der Kleidung auf oder hängt.


Zur mitunter heftigen Kritik: Die Ricoh Caplio GX ist eine sehr außergewöhnliche Digitalkamera. Entworfen für den professionellen User/Fotografen – und zum immerdabeihaben. Da aber der Preis dieses edlen Stücks zudem außergewöhnlich günstig ist und viele Consumer nicht wissen, wie man mit den manuellen Einstellungen umgeht, fallen natürlich die Reviews entsprechend aus. Wäre der Preis wesentlich höher, würden auch professionellere Reviews gepostet. Dieses Posting bringt es auf den Punkt.


Versehentliches Zoomen mit dem Daumen: Die Kamera scheint so entworfen worden zu sein, dass gerade Neulinge mit dem Daumen aus Versehen die Zoomwippe betätigen. Ich habe mich nun eingewöhnt, den Daumen beim Fotografieren links neben die Zoomwippe zu platzieren. Dort ist das Gehäuse dafür auch etwas geriffelt und der Daumen stört keine Funktionen der Kamera mehr. Zusätzlich hat man die Kamera dann auch etwas besser im Griff.


Staub unter dem Display, wenn man keine Tasche nutzt: Wenn man die Kamera immer in der Tasche ungeschützt transportiert, ist sie natürlich nicht besonders gut gegen Staub geschützt. Dies zeigt sich gerade bei meiner Kamera. Ob man dies als einen Garantiefall betrachten kann, will ich bezweifeln. Obwohl es mich natürlich stört. Im Onjektive konnte ich dagegen aber noch keinen Staub feststellen.